Sicherheit hat Vorrang - der Bremssattel!
Sicherheit hat in jedem Fall höchste Priorität. So natürlich auch beim Auto-, Motorrad- oder Fahrradfahren. Aus diesem Grund sollte ein Bremssattel, übrigens eines der wichtigsten Bestandteile einer Scheibenbremse, stets von ausgezeichneter Qualität sein.
Bremssattel, die im Übrigen auch unter der Bezeichnung „Bremszange“ bekannt sind, werden im Rahmen ihrer Produktion gegossen. Sie werden üblicherweise an einer feststehenden, so genannten Drehmomentstütze, welche jeweils gegenüber dem Rad installiert ist, angebracht.
So umfasst der Bremssattel bei einer Scheibenbremse in der Regel von außen einen bestimmten Teil der Bremsscheibe. Weil die Bremsbeläge allerdings nicht die komplette Scheibe umgreifen, ist in diesem Zusammenhang auch von der so genannten Teilscheibenbremse die Rede.
Der Fachmann unterscheidet die drei folgenden Bremssattel-Varianten:
- der Pendel- oder Kippsattel
- der Schwimm- oder Faustsattel
- die Einkolben-Festsattelbremse
- der Festsattel
Scheibenbremsen findet man in Fahrzeugen unterschiedlichster Art; sie wandeln die so genannte kinetische Energie in Wärme um, sodass es möglich ist, selbst bei rasantem Fahrtempo innerhalb kürzester Zeit zum Stehen zu kommen. Wären Bremssattel im Fahrzeug nicht vorhanden, so wäre es nur unter erschwerten Bedingungen möglich, das Vehikel überhaupt zu stoppen.
Der eigentliche Bremsvorgang erfolgt unter Einsatz des Bremssattels allein durch die reibungslose Verbindung zwischen den Bremsscheiben, dem Bremsträger und dem Kolben. Die „Hauptaufgabe“ des Bremssattels besteht demnach grundsätzlich darin, im Zuge des Bremsvorgangs die Radlager des Fahrzeugs effektiv zu blockieren, sodass das Auto oder das Motorrad et cetera zum Stehen kommen. Ein zu langer Bremsweg sollte in diesem Zusammenhang freilich ebenso vermieden werden, wie ein abruptes Anhalten des Fahrzeugs. Je hochwertiger die Materialbeschaffenheit eines Bremssattels ist, desto eher kann ein zuverlässiger, effizienter Bremsvorgang gewährleistet werden.